Integration und Inklusion

Vielfalt (Diversität) zeigt sich in unserer Gesellschaft durch unterschiedliche religiöse und kulturelle Hintergründe, durch das jeweilige sozio-ökumenische Umfeld und durch körperliche Besonderheiten.     

  • Geschlechter     
  • Unterschiedliche Kulturen     
  • Menschen mit Behinderung

Durch diese vorhandene Andersartigkeit (Heterogenität) entstehen besonders im pädagogischen Bereich für das pädagogische Fachpersonal aber auch für unsere Bildungspolitik immer wieder neue Anforderungen und Herausforderungen.
Ein kompetenter Umgang mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit wird erforderlich, da die Arbeit mit Heterogenität erst dann als eine Bereicherung gesehen werden kann, wenn ein fachlicher Umgang vorhanden ist.

Alle Kinder haben das Recht auf ein Bildungssystem (SGB VIII §1 / Orientierungsplan), das sie gleich behandelt. Für diese Gleichberechtigung sind Pädagogen verantwortlich. PädagogInnen haben dafür zu sorgen, dass Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder mit Behinderung nicht "Gleichheit" erhalten sondern die notwendige Förderung und Unterstützung, um sich entfalten zu können und sich individuell zu entwickeln.

Konzepte, die die Arbeit mit Vielfalt erlauben, fördern die Akzeptanz unter den Kindern und tragen zusätzlich dazu bei, dass Kinder die Unterschiedlichkeit und Vielfalt im Leben erkennen und mit ihr umzugehen lernen (vgl. Gramelt 2010, S. 55 ff.)

Ein solches Konzept, das in unseren Einrichtungen umgesetzt wird, ist das Projekt "Kinderwelten" (Link siehe unten).

Kinder mit und ohne Behinderung in evangelischen Kindertageseinrichtungen - Inklusion

Die Kindertagesstätten des evangelischen Kirchenkreises sind offen für alle Kinder. Die gemeinsame Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder mit und ohne Behinderung ist Ausgangspunkt und Voraussetzung unserer inklusiven Pädagogik.

In der Arbeit mit Kindern geht es uns nicht um eine isolierte Einzelförderung sondern um ein Miteinanderleben und -lernen innerhalb der Gemeinschaft der Kindergruppe.
Die individuellen Bedürfnisse der Kinder und deren Lebenssituation werden in den pädagogischen Kindergartenalltag entsprechend ihrem Entwicklungsstand einbezogen. Die Kinder und ihre Familien haben die Möglichkeit, andere Lebensweisen in einer wertschätzenden Atmosphäre kennenzulernen.